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Graffitis gegen Catcalling von Radio Tonkuhle 105,3 Hildesheim 

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Sensibilisierung

„Geile Maus“ und „Komm mal her, Mietze“: Neues Graffiti in Hildesheim soll auf Catcalling aufmerksam machen

 

Hildesheim - Auch mit Worten kann man Menschen sexuell belästigen – man nennt das „Catcalling“. Anzügliche Sprüche stehen bald in Form eines Graffitis auf der Wand eines Tunnels in Hildesheim, damit die Menschen für das Thema sensibilisiert werden. Wer dahinter steckt und wo es zu finden ist.

  • von Katharina Brecht
  • Veröffentlicht am: 9. Okt. 2025 - 10:00 Uhr 
  • Aktualisiert: 9. Okt. 2025 - 12:24 Uhr 
  •  2 Min.
 
 
In Hildesheim ist bald ein neues Graffiti zu sehen, das auf Catcalling aufmerksam machen soll. Foto: Katharina Brecht
 

Hildesheim - Bislang dürfte die Einfahrt in der Osterstraße 34 nur denjenigen aufgefallen sein, die auf dem dahinterliegenden Parkplatz parken oder im zugehörigen Haus wohnen – das soll sich nun ändern. Denn im Tunnel an dieser Adresse entsteht gerade ein buntes Graffiti. Und das soll nicht nur künstlerisch sein, sondern auch auf ein Thema aufmerksam machen: Catcalling.

Darunter fallen anzügliche, sexualisierte Ausrufe. Sprüche wie „Komm mal her, Mietze“, „Ey Puppe“, „Geile Maus“ sollen deshalb bald auf der Wand zu lesen sein – und ein Finger, der auf ein Verbotsschild zeigt. Im Entwurf ist statt des Zeigefingers noch ein Mittelfinger zu sehen. „Aber Catcalling ist in Deutschland keine Straftat. Daher wäre es falsch, mit einer Beleidigung zu reagieren. Stattdessen weist der Zeigefinger jetzt drauf hin, dass Catcalling nicht in Ordnung ist“, sagt Uwe Herwig von der Arbeitsgruppe Graffiti, die zu den Verantwortlichen hinter dem Projekt gehört.

 

 

Aus der Catcalling-Kampagne der Stadt hervorgegangen

Die Aktion ist Teil der Catcalling-Kampagne der Stadt, die im vergangenen Jahr gestartet ist. Der Arbeitskreis Catcalling arbeitet dabei eng mit der Arbeitsgruppe Graffiti des Präventionsrats zusammen, dazu kamen die Jugendwerkstatt Labora sowie das Atelier Wilderers von der Diakonie Himmelsthür. Künstlerisch verantwortlich zeichnet Ole Görgens, dessen Handschrift schon mehrere große Graffitis in der Stadt tragen, etwa das am Panoramahochhaus. Der Haus- und Grundeigentümerverein hat schließlich die Wände in dem Tunnel für die Street Art zur Verfügung gestellt – eine Fläche von rund 70 Quadratmetern.

 

 

Am Dienstag ging es an die Arbeit: Zunächst sprayte Görgens zusammen mit Jugendlichen von Labora. Am Mittwoch machten dann sieben Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule weiter. Ihr Kunst-Wahlpflichtkurs hatte wie viele andere Schulen auch vor einigen Wochen Ideen für das Graffiti eingesandt. Die sichtete Künstler Görgens und entschied sich für den Entwurf der Geschwister-Scholl-Schule und des Gymnasiums Himmelsthür. Daraus machte der Künstler ein Gesamtkunstwerk, das nun an die Wand des Durchgangs gesprüht wird.

 

 

Andere Wand wird vom Atelier Wilderers gestaltet

Ende Oktober geht es dann an der Wand gegenüber weiter, diese wird Görgens mit Menschen mit Assistenzbedarf vom Atelier Wilderers gestalten. Das hat einen Hintergrund: „Catcalling betrifft zwar hauptsächlich Frauen, aber auch einige Männer, viele queere Personen, Senioren – und häufig auch Menschen mit Behinderungen“, sagt Birgit Kaevel, Geschäftsführerin des Präventionsrats Hildesheim. Finanziert wird das 9000-Euro-Graffiti vom Förderverein des Präventionsrats, Mitteln der Catcalling-Kampagne, vom Eigentümerverband Haus und Grund und der Johannishofstiftung.

Zwar befindet sich das Graffiti nicht mitten in der Fußgängerzone – aber die Macher erhoffen sich, dass alle, die es sehen, für das Thema Catcalling sensibilisiert werden. So soll die Street Art Betroffene ermutigen, sich auszutauschen – und dafür sorgen, dass es weniger Catcalls gibt.

https://www.hildesheimer-allgemeine.de/meldung/geile-maus-und-komm-mal-her-mietze-neues-graffiti-in-hildesheim-soll-auf-catcalling-aufmerksam-machen.html

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung

 

Vergleichsmieten-Datenbank für Mieterhöhung

Vergleichsmieten für eine Mieterhöhung zu bekommen, ist insbesondere im Umkreis nicht ganz einfach.

Daher möchten wir unsere Mitglieder bitten, das Formular auszufüllen und an uns zurück zu senden. Wenn Sie mehrere Wohnungen haben, können Sie auch gern die Tabelle ausfüllen und uns per E-Mail zurücksenden. Wir möchten eine Datenbank aufbauen, auf welche dann unsere Mitglieder im Bedarfsfall zurückgreifen können. Die Daten werden anonymisiert, es werden keine Mitglieder- oder Mieternamen genannt, sondern die Mitgliedsnummer, Straße und Lage des Objektes.

Der Vermieter informiert seine Mieter darüber, dass die Daten seiner Wohnung über Art, Größe und Ausstattung, Beschaffenheit, Lage und Miethöhe im Rahmen einer Vergleichsmietenermittlung weitergegeben werden.

 

Ermittlungsbogen für Vergleichsmieten.pdf

Tabelle MFH.xlsx

 

Zivilcouragepreis 2024 für vier junge Frauen

 Alina Barner, Nina Mae Rozendal, Mia Wollny und Mia Pauline Pflüger sind vom Präventionsrat der Stadt Hildesheim im Rathaus mit dem Zivilcouragepreis 2024 ausgezeichnet worden.

 

 

Auch hier zum Nachhören von Radio Tonkuhle:

https://creators.spotify.com/pod/show/radio-tonkuhle/episodes/Zivilcourage-Preis-fr-vier-mutige-Schlerinnen-e2vpe9p/a-abqle3r

Präventionsrat sucht wieder Vorschläge für den Zivilcouragepreis

Der Präventionsrat der Stadt Hildesheim sucht Vorschläge für die Vergabe des Zivilcouragepreises 2025. Bis zum 12. November können Personen vorgeschlagen werden, die selbstlos dafür gesorgt haben, dass eine Straftat verhindert oder aufgeklärt werden konnte, heißt es in einer Mitteilung. Der Preisträger oder die Preisträgerin werden dann von einer Jury ausgewählt, und die Preisverleihung soll Ende Februar im Rathaus stattfinden. Mit dem Preis ist eine Urkunde, eine Skulptur und ein Geldpreis von 500 Euro verbunden.

Vorschläge werden per eMail unter praevention@pi-hi.polizei.niedersachsen.de oder per Post entgegengenommen: Stadt Hildesheim, Birgit Kaevel, Geschäftsführerin Präventionsrat, Hoher Weg 9/10, 31134 Hildesheim.

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